Heute stand mal wieder ein sehr langer Fahrtag mit über 500 km auf dem Programm. Die erste Stunde kamen wir nicht gut voran, da die Straße sehr kurvig war und immer wieder durch Dörfer führte.
Danach kamen wir für einige Kilometer auf den Freeway. So wären wir am liebsten die ganze Strecke gefahren, pro Richtung zwei breite Spuren und die Richtungen durch Bäume und Sträucher komplett voneinander getrennt. Der Freeway endete leider relativ schnell wieder. Die Straße blieb zunächst zweispurig pro Richtung und hatte nachher wenigstens noch regelmäßig Überholspuren.
Auf diesem Stück nervten uns einige Autofahrer sehr. Wir fuhren die erlaubten 100 km/h und sie meinten trotzdem uns überholen zu müssen. Dafür brauchen sie dann aber so lange, dass die Überholspur schon endete, bevor sie fertig waren. Ein paar Mal mussten wir uns wieder rechts einordnen, bevor jemand uns überholt hatte. Leider ist nämlich hier der Verkehr auf der langsamen Spur verantwortlich dafür sich am Ende der Überholspur einzuordnen.
Pink Lake
Zum Mittagessen hielten wir an einem Rastplatz mit dem Namen Pink Lake. Und der vom Rastplatz sichtbare See war tatsächlich sehr rosa, sobald die Sonne herauskam.
Wenn sich die Sonne hinter Wolken versteckte, war der See nur langweilig grau. Zu diesem Zeitpunkt war das Wetter aber endlich etwas besser. Den ganzen Morgen hatten wir noch ständig die Scheibenwischer ein- und ausschalten müssen.
Zumsteins
Die letzten Kilometer kamen wir wieder nur noch sehr langsam voran. Wir hielten noch kurz am Rastplatz Zumsteins, weil es dort graue Riesenkängurus geben soll. Wir sahen aber keine. Vermutlich muss man früh morgens oder spät abends dort sein. Dafür hatten wir ein nettes Gespräch mit einem frisch verheirateten australischen Paar, das seine Hochzeitsreise in den Grampians machte. Die beiden waren begeistert, dass wir schon auf Kangaroo Island waren und noch vorhaben nach Tasmanien zu fahren. Beides gehört ja nicht zum Standardprogramm und sie lieben beide Orte. Bei Kangaroo Island konnten wir zustimmen und auf Tasmanien warten wir gespannt.
Ab dem Rastplatz ist die Straße dann nicht mehr für Wohnwagen geeignet. Auch mit dem Wohnmobil war es sehr eng. Und da man durch die vielen Kurven nie weit sieht, mussten wir ganz langsam fahren. Unter Zeitdruck ist die Strecke echt nicht zu empfehlen. Gut war, dass es nicht viel Verkehr gab.
Halls Gap
Als wir im Ort Halls Gap ankamen, entdeckten wir direkt auf einem Sportplatz Kängurus und suchten uns schnell einen Parkplatz. Die Kängurus waren nicht besonders scheu, aber bei Fotos musste man immer aufpassen keine Gebäude, Geländer o.Ä. mit auf dem Bild zu haben.
Campingplatz
Anschließend fuhren wir zu unserem Campingplatz. Wir bekamen zunächst einen ziemlich unmöglich gelegenen engen Eckplatz. Die Dame an der Rezeption war aber wieder Mal sehr freundlich, suchte Alternativen und blockte dort sogar einen Nachbarplatz, damit wir nicht eingequetscht werden.
Kakadus
Auf dem schönen neuen Platz haben wir jetzt nur noch verschiedene Arten von Kakadus als Nachbarn. Besonders gut gefielen uns die Gelbhaubenkakadus, wenn sie ihre Haube aufrichteten. Leider passierte das aber immer so überraschend und war dann so schnell wieder vorbei, dass wir davon kein Bild haben.
Kängurus und Emus
Vor dem Abendessen drehten wir eine Runde über den Campingplatz in der Hoffnung Kängurus zu finden. Und wir waren ziemlich erfolgreich. Auf einer Wiese waren jede Menge Kängurus unterwegs. Außerhalb des Campingplatzes waren noch mehr. Dazwischen entdeckten wir in der Ferne auch einige Emus.











