Du betrachtest gerade Australien 2025 Tag 6: Uluru
Uluru

Da wir heute Morgen nicht so früh aufstanden und auch keine große Eile hatten, nutzte ich die Gelegenheit den Blick aus meinem Bett und die Aussicht beim Frühstück festzuhalten.

Anschließend schauten wir uns dann auch mal den Uluru aus der Nähe an. Ursprünglich hatten wir geplant ihn auf dem 12 km langen Base Walk zu umrunden. Da aber wieder Temperaturen über 40 °C angesagt waren und wir morgens bereits 30 °C hatten, entschieden wir nur ein kleines Stück zu laufen.

Mala Walk

Wir fuhren zum Mala Car Park und machten von dort den Mala Walk. Der PKW-Parkplatz war ziemlich voll, danach kam ein Bus-Parkplatz und ganz am Ende dann tatsächlich ein komplett leerer Parkplatz für „Long Vehicles“. Mit den paar extra Schritten konnten wir sehr gut leben.

Der Walk war auch ganz nett. Man kann sogar teilweise in den Uluru hineingehen, da er immer wieder kleine Höhlen o.Ä. hat. Und wenn man so direkt an seinem Fuß steht, spürt man die Größe auch viel besser als aus der Ferne.

Sunrise Viewpoint

Für die schönsten Fotos bin ich aber weiterhin Fan der etwas weiter entfernten Aussichtspunkte. Deshalb fuhren wir auch noch zum Sunrise Viewpoint. Der Sonnenaufgang war zwar längst vorbei, aber unsere Orientierung sagte uns, dass das Licht nicht zu schlecht sein sollte. Als wir ankamen, waren wir überrascht, dass der Parkplatz komplett leer war. Diesmal gab es wieder keine eigenen Parkplätze für Wohnmobile. Vom Parkplatz führen kurze hübsch angelegte Wege zu mehreren Aussichtspunkten.

Die Sicht gefiel uns sehr gut. Teilweise konnte man in weiter Ferne auch die Olgas sehen. Wir waren komplett alleine unterwegs. Anschließend mussten wir uns dann leider vom Uluru verabschieden. Wir hatten unseren Campingplatz am Erldunda Roadhouse an der Kreuzung des Stuart Highways gebucht um die lange Etappe morgen möglichst kurz zu halten. Die Fahrt dorthin war recht langweilig, da wir die Strecke schon kannten.

Campingplatz Erldunda

Am Roadhouse angekommen durften wir uns unseren Platz frei aussuchen. Eigentlich wollten wir einen Endplatz wählen, aber die waren sehr uneben. Deshalb entschieden wir uns für einen vorletzten Platz und hofften, dass sich niemand mehr daneben stellt. Der Plan ging auch auf. Es waren wieder bei weitem nicht alle Plätze besetzt.

Trotzdem gefällt uns der Platz bisher am wenigsten. Drum herum stehen alle möglichen Wellblechhütten usw. Auch das Kamel und die Emus konnten daran nichts ändern.

Um der Hitze von inzwischen 42 °C zu entgehen, besuchten wir noch den Pool. Zurück am Wohnmobil stellten wir fest, dass die Batterien der Fernbedienung der Klimaanlage leer waren. An der Rezeption konnten wir aber Ersatz besorgen. Und gleichzeitig konnten wir Franzosen „retten“, deren Englisch nicht ausreichte, um zu erklären, dass sie Münzen für die Waschmaschine brauchten, ihre Kreditkarte aber am Geldautomaten nicht akzeptiert wurde. Sie versuchten dann sich bei einem kleinen Einkauf Geld auszahlen zu lassen, was aber ebenfalls nicht ging. Wir hatten noch Münzen vom Vortag übrig und konnten ihnen welche geben. Dafür bezahlten sie unseren Einkauf mit dem Smartphone. Das wurde zum Bezahlen akzeptiert.

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