Nach dem Frühstück unternahm ich noch einen letzten Versuch am Strokkur. Drei Personen waren da, als ich ankam. Sie waren aber selbst am Fotografieren und deshalb auch ähnlich positioniert wie ich. Daher gelangen mir noch einige Fotos und Videos.










Ich versuchte auch nochmal die perfekte blaue Kuppel direkt vor dem Ausbruch zu erwischen, was mir aber nicht wirklich gelang.
Zusätzlich hätte ich gerne noch ein Video im Querformat gemacht, aber das war leider ohne Bauzäune im Bild nicht möglich. Nach und nach kamen ein paar mehr Leute. Nach einigen Ausbrüchen ging ich dann zurück zum Wohnmobil und wir fuhren weiter zum Gullfoss.
Gullfoss
Dort war es nochmal deutlich kälter, obwohl der Gullfoss nur wenige Minuten entfernt liegt. Ein Grund war auf jeden Fall ein sehr starker Wind. Mit Mütze, Schal, Handschuhen und Regenhose zusätzlich zur normalen Ausrüstung machten wir uns auf den Weg. Zunächst klapperten wir die unteren Aussichtspunkte ab, später die oberen. Die unteren gefielen uns besser, vor allem die etwas weiter weg, bei denen man den ganzen Wasserfall im Blick hat. Nur leider hat man dann auch die Menschen an den anderen Aussichtspunkten mit auf dem Bild. Es regnete auch immer wieder etwas und der Wind kam aus der falschen Richtung, sodass die Kameralinse dauernd nass wurde.
Bei den näheren Aussichtspunkten wurden wir auch etwas nass vom Wasserfall.
Von oben war es dann gar nicht mehr möglich Perspektiven ohne lauter Leute drauf zu bekommen.
Als wir zurück zum Wohnmobil kamen, merkten wir, dass die Leute inzwischen kreuz und quer parkten. Jemand wollte uns gerade zuparken. Der ganze Parkplatz war auch ein ziemliches Chaos, da nur in einem Bereich teilweise Linien vorhanden waren und andere Bereiche gerade eine Baustelle waren. Wir aßen noch schnell zu Mittag. Währenddessen fing es wieder ordentlich an zu schütten.
Danach fuhren wir zurück Richtung Hringvegur. Dort tankten wir sicherheitshalber voll. Dafür wählten wir extra eine N1 Tankstelle aus, da wir dort mit einer Karte von McRent 5 % Rabatt bekommen. Leider blieb davon nur wenig übrig, da die Tankstelle teurer war als die der anderen Marken.
Seljalandsfoss
Anschließend fuhren wir zum Seljalandsfoss. Dort mussten wir wieder Parkgebühren zahlen, diesmal allerdings nicht über Parka, sondern über einen QR-Code von Check-it.
Die Besonderheit an dem Wasserfall ist, dass man hinten dran durchgehen kann. Das macht natürlich besonders viel Spaß, führt aber auch dazu, dass überall Leute herumlaufen und man fast kein Foto ohne Personen drauf bekommt. Mit viel Warterei gelangen mir dennoch ein paar.
Ich wäre ja gerne sehr früh morgens oder spät abends dorthin, aber es gibt keinen Campingplatz in der Nähe. Auf dem letzten Stück wurden die Leute immer mal wieder ordentlich nass, je nach Windrichtung. Das wollte ich nicht riskieren, weil ich wegen der Kamera mit Rucksack unterwegs war. Deshalb drehte ich kurz vor dem Ende um und ging den Weg zurück, den ich gekommen war.
Campingplatz
Eigentlich wollten wir die Nacht auf dem Campingplatz direkt am Skógafoss verbringen um diesen Wasserfall wenigstens mal menschenleer zu erwischen. Leider hat der Campingplatz aber geschlossen. Es gibt in der Nähe einen neuen, den man aber kaum Campingplatz nennen kann. Da wurde einfach nur etwas Boden halbwegs flach gemacht und ein Container mit Toiletten aufgestellt. Außerdem war er so weit vom Wasserfall entfernt, dass man nicht einfach mal schnell hin laufen kann.
Deshalb entschieden wir weiter zum nächsten Campingplatz nach Vík zu fahren. Dort fuhren wir mit Navi zunächst in eine Baustelle. Wir hatten aber auch keine Schilder für einen anderen Weg zum Campingplatz gesehen. Auf Sicht fanden wir dann doch eine Zufahrt. Wir bekamen noch einen Platz mit Strom, mussten aber ziemlich peilen, wo wir uns hinstellen, damit unser Kabel lang genug war. Wir dachten auch eigentlich, dass man nur in den sogenannten Boxen stehen soll. Im Laufe des Abends stellten sich andere aber kreuz und quer um noch an den Strom zu kommen.














