Du betrachtest gerade Island 2026 Tag 16: Húsavík – Mývatn
Papageientaucher

Wie erwartet wachten wir nach dem super schönen Tag gestern heute wieder bei Regen auf. Die Vorhersage war auch nicht allzu gut. Bevor wir Húsavík verließen, tankten wir und tauschten auch unsere Gasflasche nochmal aus. Durch die Kälte in den letzten Tagen hatten wir öfter geheizt und dadurch die zweite Flasche super schnell leer bekommen.

Papageientaucher

Danach fuhren wir zum Öxarfjörður Viewpoint, wo wir auf dem Hinweg nach Húsavík schon gehalten und Papageientaucher fotografiert hatten. Auf der Fahrt war es zunächst so gut wie trocken. Als wir fast da waren, fing es wieder an zu regnen, was uns fast verzweifeln ließ. Wir hielten trotzdem an und gingen in voller Regenmontur nach draußen. Und nach einigen Minuten hörte es tatsächlich auf und blieb auch trocken. Wir konnten in aller Ruhe die Papageientaucher beobachten und fotografierten. Erst waren wir sogar komplett alleine mit ihnen. Nach und nach hielten weitere Autos.

Heute waren die Papageientaucher noch näher. Eine Gruppe befand sich auf einem Felsvorsprung, auf dem wir beim letzten Mal gestanden hatten. Sie schienen auch nicht wirklich von uns gestört zu ein, sogar fast eher neugierig. Der ein oder andere watschelte ein paar Schritte in unsere Richtung. Nach einer Weile gingen wir ein Stück weg von dem Vorsprung um zu schauen, ob woanders auch noch Papageientaucher waren. Als wir zurückkamen, waren keine Papageientaucher mehr auf dem Vorsprung. Deshalb ging ich auf den Vorsprung, um Papageientaucher weiter unten besser fotografieren zu können. Nach und nach landeten mehrere direkt vor mir und kamen teilweise auf mich zu.

Diesmal hatte ich so viel Zeit und musste auch nicht dauernd aufpassen keine nasse Linse zu bekommen, sodass ich einige Papageientaucher im Flug erwischte.

Als wir ausgiebig fotografiert hatten, fuhren wir weiter zum Dettifoss. Bis wir ankamen, war es fast trocken. Dann fing es aber doch wieder an zu regnen. Wir aßen erstmal zu Mittag in der Hoffnung, dass es vielleicht doch nochmal besser wird. Leider hatten wir kein Glück. Da es genauso regnete wie bei unserem ersten Besuch, entschieden wir nicht nochmal komplett nass zu werden und fuhren direkt weiter. Am Mývatn sah die Vorhersage auch besser aus.

Hverir

Und tatsächlich war es in Hverir sogar etwas sonnig, als wir dort ankamen. Die bunt gefärbten Berge und die qualmenden und blubbernden Löcher sahen besser aus als erwartet.

Als wir unsere Runde dort fast fertig hatten, zog eine ganz dunkle Wolke auf. Es blieb jedoch trocken.

Wir überlegten noch kurz zu Aussichtspunkten am Mývatn zu fahren, entschieden uns aber dagegen, da wir Sorge hatten am Campingplatz keinen Platz mehr mit Strom zu bekommen. Bei unserer Ankunft am Campingplatz war „unser“ Platz vom letzten Mal leider schon besetzt. Ansonsten war noch nichts los. Wir spekulierten darauf eventuell einen kleinen Nachbarn zu bekommen. Deshalb parkten wir vorwärts mit Blick Richtung See von unserer Essecke aus. Leider ging der Plan nicht auf. Wir bekamen einen hohen Nachbarn und parkten im Endeffekt wie auf einem Parkplatz. Wir hätten doch rückwärts einparken sollen. Dann hätten wir wenigstens auf einen Busch statt auf eine weiße Wand geschaut. Schade, dass ein eigentlich so schön gelegener Campingplatz so eng gebaut ist.

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