Du betrachtest gerade Island 2026 Tag 19: Snæfellsnes
Lóndrangar

Heute Morgen auf dem Campingplatz war es zunächst noch relativ warm, aber grau. Bei unserem ersten Stopp am Svöðufoss war es dann deutlich kälter. Schuld war vermutlich der Wind.

Svöðufoss

Der Wasserfall selbst war eher langweilig, aber direkt über ihm kann man bei wolkenlosem Himmel den Namensgeber der Halbinsel, den Snæfell sehen. Leider war der Himmel alles andere als wolkenfrei, aber wir konnten wenigstens Teile des Berges sehen. Die beste Sicht hatten wir nicht an der Plattform direkt am Wasserfall, sondern ein ganzes Stück entfernt. Direkt am Wasserfall hatte man nur noch Himmel als Hintergrund. Zum Glück war noch nicht viel Betrieb, sodass wir Momente mit freier Sicht abpassen konnten. Die Wolken hoben sich immer mal wieder etwas und wir hatten kurzzeitig die Hoffnung doch noch den Gipfel zu sehen zu bekommen, wurden aber immer wieder enttäuscht.

Djúpalónssandur

Nach einer Weile gaben wir auf und fuhren weiter nach Djúpalónssandur. Auf dem Weg schüttete es kurz ordentlich. Als wir ankamen, war es gerade für einen Moment trocken. Wir gingen zunächst auf den oberen Aussichtspunkt, der nicht nach unserem Geschmack war. Anschließend gingen wir den Rundweg. Der erste Teil führte durch skurrile Felsformationen und war wirklich sehr hübsch anzuschauen. Leider fing es wieder leicht an zu nieseln.

Danach kamen wir auf den schwarzen Strand, der eher langweilig war. An einem Ende gab es ebenfalls hübsche Felsen.

Der Regen hatte glücklicherweise schnell wieder aufgehört. Auf dem letzten Stück des Rundweges hatten wir nochmal eine schöne Sicht auf den Strand mit Felsen im Vordergrund.

Lóndrangar

Wir aßen im Wohnmobil zu Mittag und fuhren dann ein paar Kilometer weiter zu Lóndrangar. Dort gingen wir ebenfalls zunächst zum höchsten Aussichtspunkt. Auch hier war wieder Warten angesagt, bis wir die Wege zwischen uns und den Felsen menschenleer hatten.

Von einem anderen hohen Aussichtspunkt hatte man einen guten Blick auf Kolonien von Seevögeln. Eine Rangerin stand dort mit Ferngläsern bereit und beantwortete Fragen. Wir sahen Möwen und Trottellummen. Jemand fragte die Rangerin, ob es hier Pinguine gäbe. Wir schüttelten innerlich den Kopf.

Anschließend gingen wir noch zu den Felsen hin. Auf dem Weg konnten wir von der anderen Seite auf die Vogelfelsen schauen.

Campingplatz

Auf dem Rückweg zum Wohnmobil fing es mal wieder an zu regnen. Bis zum Campingplatz waren es nur wenige Kilometer. Der Platz in Arnarstapi war nicht gut ausgeschildert, sodass wir zunächst an der unscheinbaren Einfahrt vorbeifuhren. Buchen konnten wir über Parka. Dabei mussten wir eine Zone auswählen. C und E boten Stromanschlüsse. Wir wählten E, weil wir dort weiter von der Straße entfernt waren und eine bessere Sicht aufs Meer hatten.

Von den Sanitäranlagen waren wir positiv überrascht. Es waren zwar nicht schrecklich viele, aber sie waren sehr groß und sahen ordentlich und sauber aus. Die Duschen waren kostenpflichtig, ließen sich aber mit Karte statt Münzen bezahlen. Anders als auf den meisten Plätze scheint es hier heute nicht besonders voll zu werden. Wir haben noch immer große Abstände zu unseren Nachbarn.

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